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Regenwetter im Urlaub

Familie Buchner fliegt dieses Jahr in den Sommerferien nach Korsika. Der kleine Stefan ist schon ganz aufgeregt. Es ist nicht nur sein erster Flug, sondern auch der erste Urlaub am Meer.
Auf dem Weg vom Flughafen zur Pension, in der sie für zwei Wochen unterbracht sind, sehen sie entlang der Straße wunderschöne Blumen und Sträucher, die in voller Blüte stehen. Dann kommen sie an Obstbäumen und Palmen mit Datteln und Kokosnüssen vorbei.
„Seht mal, wie schön. Das wird bestimmt ein ganz toller Urlaub!“, ruft Stefan begeistert.
Nachdem sie in der Pension die Zimmer bezogen und alles ausgepackt haben, führt der erste Weg zum Meer. Die Sonne scheint und das Wasser ist angenehm warm. Stefan weiß gar nicht, was er zuerst machen soll: gegen die Wellen schwimmen, eine Sandburg bauen oder Muscheln sammeln - alles ist wunderschön.
Aber leider sieht es am nächsten Morgen ganz anders aus. Dunkle Wolken bedecken den Himmel und verheißen nichts Gutes. Stefan ist zuerst auf und kann seinen Augen nicht trauen. Seinen Gesichtsausdruck kann man mit den Gewitterwolken vergleichen.
„Das ist nicht fair“, schimpft er, „ich habe mich so auf diesen Urlaub gefreut! Und nun fängt es auch noch zu regnen an.“
Frau Buchner versucht das Beste aus der Situation zu machen. „Wir wünschen uns auch schönes Wetter, aber gerade letzte Woche haben wir im Gottesdienst gehört, dass wir für alle Dinge dankbar sein sollen. Der Regen ist wichtig für die Natur, die die schönen Blumen, Sträucher und Obstbäume, die  du so bewundert hast.
Wenn der Regen nicht mehr so stark ist, können wir dennoch spazieren gehen, es ist ja nicht wirklich kalt.“
So wird zuerst lange und ausgiebig gefrühstückt, danach „UNO“ gespielt und anschließend geht es zum Strand.
Herr Buchner meint:
„Lasst uns gemeinsam etwas ganz Großes aus Sand bauen! Der Regen hat fast aufgehört und der nasse Sand eignet sich hervorragend dazu.“ Stefan ist sofort Feuer und Flamme. „Oh ja, wie wär‘s mit einem Elefanten?“
Gesagt - getan, und nach vier Stunden Arbeit entsteht ein wahres Kunstwerk. Stefan sucht noch Muscheln für die Augen und findet auch eine Kokosnuss, die er Bimbo in den Rüssel legt.
„Hoffentlich regnet es nicht mehr, damit es unseren Elefanten nicht wegschwemmt. Morgen ist Sonntag, da wünsche ich mir wieder Sonne.“ Dann überlegt er ein wenig und fängt an zu beten:
„Lieber Gott, ich weiß, dass der Regen auch wichtig ist, aber bitte, lass morgen wieder die Sonne scheinen!“
Sein Gebet wird erhört, am nächsten Tag gibt es strahlenden Sonnenschein, so dass Bimbo richtig glänzt und glitzert.

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