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Wundervolle Geschäfte
Screwtape analysiert die Demut weiter:
Um den Schlichen des Feindes zuvorzukommen, müssen wir seine Ziele betrachten. Der Feind möchte den Menschen in eine Geistesverfassung bringen, in der er die schönste Kathedrale der Welt entwerfen könnte, sich dessen bewusst ist und sich tatsächlich darüber freut, ohne dass er doch mehr oder weniger in anderer Weise glücklich wäre, wenn ein anderer sie gebaut hätte. Der Feind möchte ihn letzten Endes in solchem Maß befreit wissen von aller Selbstgefälligkeit, das er sich über seine eigenen Gaben ebenso offen und dankbar zu freuen vermag wie über die Gaben seines Nächsten oder über einen Sonnenaufgang, einen Elefanten oder einen Wasserfall. Er möchte, dass letztlich jeder Mensch imstande ist, alle Kreatur (auch sich selbst) als herrliche, wundervolle Geschöpfe zu erkennen. Er möchte ihre animalische Selbstliebe so bald als nur möglich in ihnen ertöten; aber ich fürchte, seine Politik auf langer Sicht geht dahin, ihnen eine neue Art Selbstliebe zurückzugeben – eine Art Nächstenliebe und Dankbarkeit gegenüber jedem Menschen, sich selbst einbezogen; wenn die Menschen wirklich gelernt haben, ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben, so wird ihnen gestattet, sich selbst zu lieben, wie ihre Nächsten lieben. Denn wir dürfen den abstoßendsten und unerklärlichsten Wesenszug des Feindes nie vergessen: Er liebt diese haarlosen Zweibeiner, die er erschaffen hat, wirklich und gibt ihnen mit der rechten Hand zurück, was seine Linke ihnen weggenommen hat.
aus Dienstanweisung fĂĽr einen Unterteufel
von C. S. Lewis
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