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In diesem Jahr waren wieder einmal die FahrrĂ€der an der Reihe. Wir trafen uns am Morgen des Himmelfahrtstages am Marienhof in Neinstedt. Eine leichte und einfache âAufwĂ€rmfahrtâ fĂŒhrte uns zunĂ€chst nach Quedlinburg zum Bahnhof. Hier wurden die FahrrĂ€der im GepĂ€ckwagen der Harzer Schmalspurbahn verstaut. Wegen des âMĂ€nnertagesâ herrschte schon eine feuchtfröhliche Stimmung im ganzen Zug. Dann ging es per HSB hinauf in den Harz bis Strassberg, wo die eigentliche Radtour begann. Unser erstes Ziel fĂŒhrte uns hinab in den SĂŒdharz zur âHeimkehleâ bei Uftrungen. Nach einem Picknick stand ein Höhlenbesuch auf dem Programm. Eine willkommene AbkĂŒhlung war das an einem so herrlichen Sommertag. Das Wetter blieb ĂŒbrigens wĂ€hrend der gesamten MĂ€nnertour traumhaft schön. Dann stiegen wir wieder auf die RĂ€der und fuhren ĂŒber Breitungen, Questenberg nach Bennungen. Im Garten des Pfarrhauses konnten wir unser Zeltlager aufbauen. Bei dem herrlichen Wetter hatten alle Lust auf ein Eis, was wir in Bennungen auch bekamen. Vor dem ĂŒblichen Abendprogramm gab es dann eine EinfĂŒhrung in das Thema âGeocachingâ. Zur praktischen Anschauung stiegen wir am Abend noch einmal auf die FahrrĂ€der, um in der NĂ€he von Bennungen den âFroschkönigâ zu besuchen. Dieser Geocache befindet sich an einem Brunnen, der uns tatsĂ€chlich an das bekannte MĂ€rchen erinnerte. Den Frosch sahen wir nicht. DafĂŒr war aber der Cache schnell gefunden und wir hatten eine herrliche Aussicht. Dann waren alle ziemlich geschafft und froh, endlich zum gemĂŒtlichen Teil des Abends zu kommen. Dank der guten Vorbereitung funktionierte sogar die Petromax schnell und ohne ZwischenfĂ€lle. Der Freitag begrĂŒĂte uns wieder mit wunderschönem Wetter. FĂŒr unsere Andachten konnten wir die Kirche von Bennungen nutzen. Und da wir auch einen Kantor unter den Teilnehmern hatten, bekamen wir sogar ein richtiges Orgelkonzert zu hören. Die Radtour an diesem Tag fĂŒhrte uns nach Sangerhausen in das Europa Rosarium, wo es viele verschiedene Rosen zu bestaunen gab. Manche Teilnehmer nutzten die Zeit zum Ausruhen oder Eisessen. Dann machten wir uns wieder auf den RĂŒckweg nach Bennungen. Einigen Unmut gab es wegen einer âAbkĂŒrzungâ, die sich als recht langer Umweg entpuppte. Doch die Strapazen waren im schattigen Pfarrgarten von Bennungen schnell vergessen. Ein fröhlicher Abend mit Spiel, SpaĂ und sogar einem Kinofilm unter freien Himmel wartete auf uns. Irgendwann nach Mitternacht verschwanden die letzten Teilnehmer in ihren Zelten. Die lĂ€ngste Etappe mit 69 km und der Ăberquerung des Harzes stand uns am Sonnabend bevor. Geschafft und doch zufrieden ĂŒber die schöne und erlebnisreiche MĂ€nnertour 2011 kamen alle wieder gut zu Hause an. Insgesamt haben wir 174 km wĂ€hrend der gesamten Tour mit dem Fahrrad zurĂŒck gelegt.
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